Es war bitterkalt in Güstrow trotz Frühlingsanfang. Der Ort in Mecklenburg-Vorpommern bietet sich an, wenn man die Gegend erkunden will. Ohne Auto ist man in der Mecklenburgischen Seenplatte und drumherum aufgeschmissen. Wir trafen zwar Fahrradfahrer, aber es gibt nicht wie z.B. im Burgenland um Naumburg oder in den Niederlanden durchgehende Fahrrad- und Wanderwege. Enge Landstraßen, weite Wege und viele Felder prägen die Region mehr.

Aber Güstrow bietet sich als Ausgangspunkt für Touren in alle vier Himmelsrichtungen an – vier Tage für vier Himmelsrichtungen und man erhält bleibende Eindrücke und merkt wie vielfältig es in einem Umfeld von jeweils ca. 30 Kilometern ist und wie weit die Wege dort sind.

Von dem „Rechtsradikalismus“, der da überall sein soll, haben wir gar nichts gesehen. Wir sprachen in Güstrow mit Italienern, Sizilianern, wir begegneten Menschen aus Afrika, Eritrea und vielen Deutschen.

Das war einfach eine kleine Stadt mit sympathischen Menschen. Allerdings gibt es in den Dörfern drumherum im Prinzip nichts mehr außer einigen Häusern und braunen Äckern. Da ist einfach nichts los, es ist eine Welt für sich, dort lebt man vielleicht abgeschieden von der Welt, die auch in Güstrow ist. Ich weiß es nicht.

Ich wollte das einfach mal aufschreiben, weil es für mich unvorstellbar ist, daß echte Deutsche mit langer deutscher Familientradition sich ausgerechnet in diese toten Winkel zurückziehen müssen. Denn da können wir von Hannah Arendt viel lernen, die darauf hinwies, daß Macht nur durch Gegenmacht begrenzt wird. Und Deutschsein bedeutet, dies anderen zu zeigen und dies zu leben, da wo wir leben und uns nicht zurückzuziehen – zumindest meiner Meinung nach. Deutsch ist aber nicht rechts sondern deutsch. Und Identität bildet man durch Abgrenzung lernen wir u.a. von Erich Fromm. Daher muß deutsches Leben mitten in den deutschen Metropolen gelebt werden. Soweit dazu.

Zurück zum Fotografieren! Weil es so kalt war und ich Handschuhe trug, bewiesen das Sony Xperia X Compact und Z5 ihre wahre Größe. Sie waren besser nutzbar bei Regen und mit Handschuhen als größere Digitalkameras.

Denn durch die seitlich angebrachte echte Taste zum Einschalten und Auslösen der Kamera hatte ich keine Probleme, mit den Handys wie mit einer echten Kompaktkamera zu fotografieren. Die Kamerataste ist eben ein echtes Alleinstellungsmerkmal.

Und die Fotos aus der Altstadt können sich sehen lassen als Schnappschüsse. Sie sind alle verkleinert und etwas gefiltert.

Foto 1

Güstrow Am Schloss in der Altstadt Foto Mahlke

Foto 2

Güstrow StadtSchloss in der Altstadt Foto Mahlke

Foto 3

Güstrow am Schloss – schönes Cafe Foto Mahlke

Foto 4

Güstrow Marktplatz schöner Ruheplatz Foto Mahlke

Foto 5

Auf der Straße Güstrow Altstadt Foto Mahlke